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Weniger Straftaten – Unsicherheitsgefühl bleibt

SPD zeigt Wege auf, die Sicherheit der Bürger zu verbessern.

 Die Kriminalitätsstatistik 2017 spricht eine klare Sprache: im Kreis Euskirchen sind die Straftaten rückläufig. Über 60 Prozent aller Straftaten werden aufgeklärt. Trotzdem: Viele Menschen fühlen sich unsicher.

Um die Sicherheit weiter zu verbessern, müsste die Polizeipräsenz deutlich erhöht werden. “An der Personalverteilung hat die neue Landesregierung nichts Wesentliches geändert. Drei zusätzliche Verwaltungskräfte bringen keine spürbare Entlastung”, sagt Michael Höllmann, SPD-Mitglied im Polizeibeirat. “Die schwarzgelbe Landesregierung hatte von 2005 bis 2010 massiv an der Polizeiausbildung gespart. Sonst gäbe es im Kreis Euskirchen heute 20 Polizisten mehr”.

Mehr Polizei bekämpft jedoch nicht die Ursachen. Wir wollen dafür sorgen, dass Straßenkriminalität gar nicht erst entsteht. Die SPD regt an, z.B. Sozialarbeiter an allen Schulen einzusetzen, sowie mehr Straßensozialarbeiter. “Jeder Streetworker bewirkt bei der Prävention genauso viel wie vier Polizeibeamte bei der Verbrechensbekämpfung” sagte Streetworker Franco Clemens.

Helfen würde auch eine engere Vernetzung der Behörden. Wenn Sozialarbeiter, Ordnungs- und Jugendamt, Polizei und Justiz Hand in Hand arbeiten, kann Jugendlichen, die straffällig geworden sind, schneller geholfen und klargemacht werden, dass sich Verbrechen nicht lohnen. Auch hier fordert die SPD, dass neue Wege beschritten werden. 

 

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