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SPD: Weidesheim vom LKW-Verkehr entlasten!

Verkehrsausschuss beschließt Maßnahmenpaket

EUSKIRCHEN, 01.03.2018 Weidesheim leidet unter dem Lieferverkehr zum Gewerbepark Grondahlsmühle. Auf Antrag der SPD Fraktion beschloss der Verkehrsausschuss jetzt ein Maßnahmenpaket, um die Brummis aus dem Ort zu verbannen.

„Ich freue mich, dass Verwaltung und der Ausschuss für Tiefbau und Verkehr (ATuV) unisono unser Anliegen teilen, Weidesheim zu entlasten“, kommentiert Michael Höllmann, Fraktionsvorsitzender der SPD die Entscheidung im ATuV. Der Ausschuss hat als kurzfristig durchführbare Maßnahmen eine von der SPD beantragte Änderung der Beschilderung für die Zufahrt zum Gewerbepark Grondahlsmühle beschlossen. Der zulässige Anfahrtsweg soll den Herstellern von Navigationsgeräten kommuniziert werden, damit sich die LKWs nicht mehr in Weidesheim verirren.

Umstritten war der dritte Punkt des SPD-Antrags, die Schaffung einer „kleinen Ortsumgehung“. Dabei waren sich alle einig, „dass eine dem Schwerlastverkehr geeignetere Zufahrt zu dem genannten Gewerbegebiet geschaffen werden muss.“, wie es in der Verwaltungsvorlage heißt. „Im Ausschuss wurde fair und sachlich über diesen Punkt gestritten. Thomas Brochhagen hat mit guten Argumenten für unsere Lösung geworben, Hubert Küpper, Sprecher der CDU, hat mit guten Argumenten für einen alternativen Ausbau der Heinrich-Ruster-Straße gesprochen“, berichtet Michael Stabel, SPD Ortsvereinsvorsitzender, von der Debatte. Stabel hatte daraufhin einen Kompromissvorschlag formuliert. Punkt drei wurde dahingehend abgeändert, dass die Verwaltung allgemein beauftragt wird, mittelfristig weitere Maßnahmen zur Entlastung Weidesheims, wie eine geänderte Zufahrt, zu erarbeiten. Auch die Idee Hubert Küppers, „LKW-Blitzer“ aufzustellen, soll geprüft werden. Damit würden alle durch Weidesheim fahrenden LKWs erfasst und nur die, die ihre Tour solide begründen könnten, kämen ohne Bußgeld davon.

„Uns geht es um die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger Weidesheim. Wie die letztlich erreicht wird ist nachrangig“, so Höllmann abschließend zu dem erzielten Kompromiss.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Euskirchen

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