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Güterbahnhof: SPD Euskirchen besorgt über Schließungspläne

„Verwaltung soll für Erhalt kämpfen“

EUSKIRCHEN, 26.07.2016 Mit großer Besorgnis reagiert die SPD Euskirchen auf Meldungen, dass der Güterbahnhof Euskirchen von der Schließung bedroht ist. Hintergrund der Meldungen sind Rationalisierungspläne der DB Cargo AG, dem Güterverkehrsunternehmen der DB AG. Demnach fallen dem Sparplan der DB Cargo bundesweit knapp 200 Güterbahnhöfe zum Opfer. „Aus umweltpolitischen Gründen sieht die SPD-Fraktion die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene als politisches Ziel auch auf lokaler Ebene“, erläutert Horst Belter, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Planung. „Weniger LKW-Verkehr auf den Straßen von Euskirchen kann es aber nur geben, wenn auch ein hinreichendes Angebot für potentielle Verlader vorhanden ist.“ Die DB Cargo sei als Eisenbahn des Bundes und Unternehmen mit dem größten Marktanteil hier in der Pflicht, so Belter. „Eine Schließung des Bedienpunktes ist für diese Ziele kontraproduktiv“, so der Fraktionsvorsitzende Josef Schleser. „Auch für den Wirtschaftsstandort Euskirchen ist der Güteranschluss von größter Bedeutung“, ergänzt Michael Höllmann, Sprecher der SPD im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften.

Deshalb will die SPD-Fraktion von der Verwaltung wissen, was diese zum Fortbestand der Bedienung, insbesondere der von Procter & Gamble in Großbüllesheim, unternimmt.  Darüber hinaus soll die Verwaltung Auskunft geben, wie der Wirtschaftsstandorts Euskirchen mit einer Schienengüterverkehrsanbindung beworben wird.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Euskirchen

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