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Flexible Kinderbetreuung auch in Randzeiten

Kreis-SPD beantragt Bedarfsermittlung

Bisher sind die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten im Kreis Euskirchen sehr starr geregelt. Die SPD-Kreistagsfraktion hat daher für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses einen Antrag vorbereitet. Hiernach soll die Kreisverwaltung zukünftig ermitteln, wie groß der Kinder-Betreuungsbedarf vor und nach den üblichen KiTa-Öffnungszeiten ist.

„Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollten auch die Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten und bei der Kindertagespflege mit den oft geänderten Arbeitszeiten von Müttern und Vätern schritt halten können“, sagt Michael Höllmann, Euskirchener SPD-Kreistagsmitglied. „Wir wollen keine Verlängerung der wöchentlichen Betreuungszeiten über die bisherige Höchstgrenze von 45 Stunden. Aber evtl. muss eine alleinerziehende Mutter ihren Dienst früher beginnen und hat dafür nach der Arbeit früher Zeit für Ihr Kind“, so Höllmann weiter. Daher sollte man diesen Eltern grundsätzlich die Möglichkeit eröffnen, ihre Kinder schon ab 6 Uhr bzw. bis 20.30 Uhr in mindestens einer Einrichtung im Kreis betreuen lassen zu können.

Solange ein möglicher Bedarf nicht ermittelt wird, kann der Kreis als Träger der Jugendhilfe auch kein passendes Betreuungsangebot machen. Die SPD will schon bei der Anmeldung der Kinder abfragen lassen, ob ein Betreuungsbedarf in den Randzeiten vorliegt oder nicht.

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