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Warmer Regen für die Sanierung von Schulen

Euskirchen erhält 2.738.182 Euro aus dem zweiten Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes.

EUSKIRCHEN, 31.08.2017 „Die Diskussion im letzten Schulausschuss über die Verwendung der Mittel aus dem Programm gute Schule 2020 hat gezeigt, wie dringend nötig Investitionen in unsere Schulen sind“, kommentiert Josef Schleser, Fraktionsvorsitzender der SPD in Euskirchen und deren schulpolitischer Sprecher, die gute Nachricht aus Berlin. Euskirchen erhält aus dem zweiten Kommunalinvestitionsprogramm gut 2,7 Millionen Euro zur Sanierung der städtischen Schulen.

Im Mai hatte der Schulausschuss u.a. beschlossen, über 50 Jahre alte Fenster im Emil-Fischer-Gymnasium, die sich nicht mehr öffnen ließen, zu erneuern. .“Besonders freut mich, dass jetzt auch mein CDU-Kollege Klaus Voussem MdL den Sanierungsstau einräumt“, sagt Schleser und spielt damit auf eine unmittelbar nach Bekanntgabe des Programms von Voussem veröffentlichte Pressemitteilung an. „Logische Konsequent dieser Einsicht wäre, wenn Voussems Fraktion im Euskirchener Stadtrat endlich der Rücknahme der 10prozentigen Mietkürzung an das zentrale Immobilienmanagement (ZIM) zustimmt.“ Durch diese von Voussems CDU mit zu verantwortenden Kürzungen würden ZIM dringend benötigte Mittel für Sanierungsinvestitionen entzogen.

Ute Meiers, SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Euskirchen – Rhein-Erft II weist daraufhin, dass dieses Programm nur durch die von der SPD forcierte Lockerung des sogenannten Kooperationsverbotes möglich wurde.

„Wir haben im Bereich der Schulsanierung einen wichtigen ersten Schritt gemacht. Als SPD wollen wir den begonnenen Weg konsequent fortsetzen: Mit einer Nationalen Bildungsallianz für bessere Schulen und gebührenfreie Bildung, wie sie Martin Schulz zusammen mit den SPD-Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vorgestellt hat“, so Meiers. Wie schon mehrfach in ihrem Wahlkampf betont Meiers erneut: „Wir wollen das Kooperationsverbot vollständig abschaffen und bis 2021 mindestens 12 Milliarden Euro für bessere Schulen bereitstellen. Wenn wir konsequent handeln, kann Deutschland zum Bildungsland Nummer 1 in Europa werden!“

 

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