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SPD begrüßt weiteren Ausbau des Schienen-Personenverkehrs

„Jetzt schnell geplante zusätzliche Haltepunkte realisieren“

 EUSKIRCHEN, 07.12.2016 Auf breite Zustimmung fiel in der SPD-Fraktion bei ihrer jüngsten Sitzung der Bericht ihres Vorsitzenden Josef Schleser über die bevorstehende vollständige Reaktivierung der Bördebahn. „Damit geht ein von uns lange gehegter Wunsch in Erfüllung“, sagte Schleser. „Jetzt gilt es, die in der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes vorgesehenen zusätzlichen Haltepunkte an der Bördebahn und Voreifelbahn so rasch wie möglich zu realisieren.“ In einer Anfrage bittet die SPD die Verwaltung, in der kommenden Ratssitzung am 13. Dezember über den Stand der Planungen zu berichten.

Vorgesehen ist im Nahverkehrsplan, an der Strecke nach Bad Münstereifel einen zusätzlichen Halt in Roitzheim einzurichten und die Haltestelle in Stotzheim näher an das Ortszentrum heran zu verlegen. Maßnahmen, die die Stotzheimer SPD-Vorsitzende und Stadtverordnete Thea Rabe voll unterstützt: „Schon jetzt wird die Voreifelbahn von vielen Bürgerinnen und Bürgern der beiden Orte genutzt. Diese Inanspruchnahme ließe sich durch die geplanten Haltestellen nochmals erhöhen“, sagte Rabe. „Besonders, wenn ich daran denke, dass die Strecke noch vor wenigen Jahren von der Stilllegung bedroht war, ist die Ausweitung des Angebotes mehr als erfreulich“, so Rabe.

An der Bördebahn, die ab dem Fahrplanwechsel 2017/2018 auch wieder werktags im Drei-Stundentakt und dann ab 2020 stündlich verkehren soll, sieht der Nahverkehrsplan einen zusätzlichen Halt im Euskirchener Südwesten (Höhe Georgstraße) und einen Halt in Elsig vor. „Besonders mit Blick auf die vielen Berufsschüler, die nach Euskirchen einpendeln, ist der Halt an der Georgstraße von großem Wert. Und für Elsig, dass als einer der ganz wenigen Ortsteile ja nicht an das Stadtbusnetz angeschlossen ist, wäre ein Halt mehr als nur eine Verbesserung“, sagte der Fraktionsvorsitzende Schleser, der als SVE-Aufsichtsratsmitglied bestens mit den Belangen des Personennahverkehrs betraut ist.

Horst Belter, Sprecher der SPD im Umwelt- und Planungsausschuss, wünscht sich jetzt, dass die Verwaltung im Planungsausschuss rasch eine Vorlage präsentiert, damit die Stadt ihre Hausaufgaben machen kann. Belter hofft dabei auf breiten Konsens: „Gegen die Planungen im Nahverkehrsplan kann nun wirklich kein vernünftiger Mensch etwas haben“, so Belter in der Fraktionssitzung.

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