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Radwegenetz ausbauen!

Fahrradfreundliche Stadt Euskirchen? Die SPD Fraktion findet, da könnte durchaus mehr getan werden. „Als wir die Verkehrssituation in Flamersheim unter die Lupe genommen haben, ist uns auch aufgefallen, dass das Radwegenetz lückenhaft ist“, erläutert Ratsmitglied Thomas Brochhagen den Antrag für die Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Verkehr (ATuV) am Mittwoch. „Auch als Ergebnis unserer Bürgerversammlung haben wir Ideen erarbeitet, diese Lücken zu schließen.“ Dabei gehe es vor allem darum, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu stärken, wie Fabian Köster-Schmücker, wie Brochhagen Mitglied der AG „Verkehrssituation Flamersheim“ der SPD Fraktion, ergänzt. „Für Freizeitfahrer, Sportler und Touristen sind wir durchaus gut aufgestellt. Wir wollen aber vor allem die direkten Verbindungen zwischen den Stadtteilen ausbauen, um für alle, für die das Rad tägliches Verkehrsmittel auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit ist, bequeme und vor allem sichere Möglichkeiten zu bieten“, so Köster-Schmücker, der auch auf eine entsprechende NRW-weite Offensive verweist, etwa der Ruhr-Schnellweg oder die Direktverbindung Köln-Bonn.

Josef Schleser, Vorsitzender der Fraktion, legt Wert auf die Feststellung, dass sich die Forderung, das Radewegenetz auszubauen nicht auf den Bereich Flamersheim beschränkt. „Damit haben wir den Anfang gemacht, weil wir durch die AG gerade gut mit der Situation vertraut sind. Selbstverständlich werden wir uns auch noch die anderen Bereiche der Stadt vornehmen.“ Dabei hofft Schleser auch auf die Rückmeldung der Radfahrer und die Mitarbeit der anderen Fraktionen. „Die, die viel mit dem Rad unterwegs sind, sind die wahren Experten: sie wissen, wo es im Radwegenetz hakt und wo Gefahrenstellen beseitigt werden müssen.“

Pressemitteilung der SPD Fraktion im Rat der Stadt Euskirchen

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